Wie orientiere ich mich auf dem Pi?

Das Terminal

Wie alle coolen Gangster aus Filmen werden wir auch hier das sogenannte Terminal benutzen. Das ist dieses Ding, das alles in Form von Text anzeigt und das alle Eingaben auch nur in Textform versteht. Im Grunde ist es das Betriebssystem, das du von normalen PCs kennst, nur ohne die graphische Benutzeroberfläche. Das machen wir, damit wir uns ganz auf unseren Programmcode und unsere bösen Welteroberungspläne konzentrieren können und uns keine Sorgen über Themen wie die Wahl des richtigen Webbrowser machen müssen.

Alle wichtigen Anweisungen für das Terminal findest du auf dem Cheat-Sheet, das dem Heft beiliegt. Aber für den Anfang werden wir die wichtigsten der wichtigen Anweisungen einmal erläutern und ausprobieren.

Starte also deinen Pi und melde dich an, damit ich dir alles wirklich Wichtige für den Anfang erzählen kann... Fertig? Cool! Der standardmäßige Benutzername lautet dabei „pi“ und das Passwort „raspberry“.

Direkt nachdem du dich angemeldet hast, befindest du dich im Home-Verzeichnis des Pi. Das kannst du dir wie einen großen Ordner vorstellen, in dem du unter anderem Dateien erstellen kannst, die deinen Programmcode oder deinen Essensplan für die nächste Woche enthalten. Und damit du auch immer Ordnung halten kannst - so wie Mama und Papa sich das von deinem Zimmer auch wünschen - kannst du hier auch Unterordner erstellen, in denen du dann wiederum Dateien speichern kannst.

Ich zeige dir mal, wie du einen neuen Ordner erstellst, in dem du all deine Programme aus diesem Heft speichern kannst. Das geht ganz leicht, gib einfach folgende Zeile ein:

$ mkdir testProgramme

Und wenn du jetzt...

$ cd testProgramme

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