Lektion 1 - GPIO

Wenn du einen kurzen Blick auf das Cheat-Sheet, das Schummelblatt, wirfst, werden dir die verschiedenen Farben auffallen, mit denen die einzelnen GPIO-Pins markiert sind. Die wichtigsten hier einmal erklärt:

  • Die roten bzw. orangenen Pins liefern ganz einfach Strom, um zum Beispiel die Sensoren, die wir nutzen wollen, auch mit Energie versorgen zu können. Rot liefert 5 Volt und orange 3,3 Volt.
  • Die schwarzen Ground-Pins, kurz GND, werden als Erdungen für Schaltungen genutzt.
  • Die grünen Pins sind klassische GPIO-Pins. Mit ihnen können wir Spannungen von 3,3 Volt ausgeben oder messen, ob eine Spannung angelegt wird.
  • Die türkisen Pins sind ganz spezielle Dinger. Sie nutzen das sogenannte i2C Kommunikationsprotokoll, auf das wir später bei den Sensoren noch einmal zu sprechen kommen werden.
  • Die SPI-Pins in lila sind in etwa so etwas wie auch die i2C-Pins.

Damit du die einzelnen Pins auch sicher und gezielt ansteuern kannst, liegen dem Kit das sogenannte Breadboard und einige Jumper-Cable bei. Das ist praktisch, weil du so alles ganz einfach mit einem Stecksystem immer wieder neu verbinden kannst. Das Einzige, was du dafür verstehen musst, ist, wie der Strom durch das Breadboard fließt. Das ist zum Glück ganz einfach:

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